
Im Sommer des Jahres 2000 haben die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Leopoldina gemeinsam „Die Junge Akademie“ ins Leben gerufen und damit ein in der Bundesrepublik Deutschland einmaliges Projekt zur institutionellen Förderung des herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Weg gebracht.
Die Junge Akademie hat 50 Mitglieder. Die Mitgliedschaft ist auf fünf Jahre begrenzt. Im jährlichen Wechsel werden jeweils zehn neue Mitglieder von den Elternakademien BBAW und Leopoldina oder von den Mitgliedern der Jungen Akademie ausgewählt. Die finanzielle Unterstützung der Jungen Akademie erfolgte in den ersten fünf Jahren durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Volkswagen-Stiftung. Nach einer Evaluierung im Jahr 2005 mit positivem Ergebnis hat das BMBF eine Fortsetzung der Finanzierung für die nächsten Jahre (vorerst bis Ende 2010) zugesichert.
Die Gestaltung der Zukunft von Wissenschaft und Forschung – innerhalb und außerhalb der Hochschule – ist den Mitgliedern der Jungen Akademie ein dringendes Anliegen, das sie unmittelbar betrifft. Entsprechend haben sie sich in den vergangenen Jahren mit hochschulpolitischen Themen befasst, u. a. mit der Situation von Frauen in der deutschen Forschungslandschaft oder den unterschiedlichen Karrierewegen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den europäischen Ländern. Nach einer Befragung Betroffener hat sich die Junge Akademie in einer Studie zur „Juniorprofessur“ geäußert. Die Reform des Hochschulrahmengesetzes stellt für sie nach wie vor ein wichtiges Thema dar. Die Junge Akademie gibt zweimal jährlich ein Magazin heraus, um über ihre Aktivitäten zu informieren.
Zuwahlen in die Junge Akademie 2010
Nominierungsaufruf an die Mitglieder der Leopoldina (PDF-Datei)
Tel. 030 - 20370 655
Fax 030 - 20370 680
office@diejungeakademie.de